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Schwanger­schafts­diabetes – alles rund ums Thema

Oft höre ich von schwangeren Müttern die mit Schwanger­schafts­diabetes zu kämpfen haben. Das ist kein Wunder, denn Schwanger­schafts­diabetes ist eine der häufigsten Erkrankungen die bei schwangeren Frauen auftreten. Sie wird während der Schwangerschaft das erste Mal festgestellt und ist in den meisten Fällen nach der Geburt wieder verschwunden. Eine Nichtuntersuchung kann schnell gefährlich für Mutter und das Ungeborene werden.

Grenzwerte für die Schwanger­schafts­diabetes

Es gibt keinen festgelegten Schwellenwert für Schwanger­schafts­diabetes, der eine Grenze markiert. Vielmehr ist der Übergang zwischen einem leicht erhöhten Blutzuckerspiegel und der Schangerschaftsdiabetes fließend. Grund hierfür ist, dass leicht erhöhte Blutzuckerwerte bei Schwangeren vollkommen normal sind, da sich durch die Schwangerschaft der Stoffwechsel so verändert, dass der Zucker nach dem Essen nicht so schnell vom Blut in die Körperzellen aufgenommen wird.

Symptome und Anzeichen für Schwanger­schafts­diabetes

Bei Symptomen ist es speziell in der Schwangerschaft schwierig direkt auf eine genaue Ursache zurückzuschließen, da diese natürlich viele Gründe haben können. Starker Durst, Müdigkeit sowie Schwindel oder wiederholte Harnwegsinfekte können aber Symptome einer Schwanger­schafts­diabetes sein, können aber natürlich auch andere Ursachen haben.

Schwanger­schafts­diabetes testen lassen - Kostet das?

Bei einem Verdacht auf Schwanger­schafts­diabetes ist ein Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der richtige Ansprechpartner. Ein Test wird aber üblicherweise bei einer Routineuntersuchung zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Seit März 2012 ist der Blutzucker-Suchtest in diesem Zeitraum auch verbindlich als Kassenleistung definiert. Die Rechnung kannst du also einreichen. 

Kann man einer Schwanger­schafts­diabetes vorbeugen?

Durch eine von Beginn an ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung, regelmäßigen Sport und Kontrolle des Gewichts kann das Risiko einer Schwanger­schafts­diabetes deutlich gesenkt werden, so zumindest laut einer Studie der Universität Helsinki.

Den Teilnehmerinnen wurde eine Ernährung bestehend aus viel Gemüse, Obst, Beeren, fettarmen Milchprodukten, Vollkornprodukten, Fisch, fettarmen Fleisch sowie pflanzlichen Fetten, die viele ungesättigte Fettsäuren enthalten empfohlen. Zuckkerreiche Speisen sollten eher vermieden werden. Außerdem empfohlen wurden mindestens 150 Minuten moderate körperliche Aktivität, sowie ein allgemein aktiver Lebensstil.

Das Fazit der Studie war, dass eine ganzheitliche individuelle Lebensstiländerung das Risiko einer Schwanger­schafts­diabetes um mehr als ein Drittel senken kann.

Änderungen wie gesünderes Essen, Gewichtskontrolle und ausreichend Bewegung können also schon einen große Wirkung auf das Risiko eine Schwanger­schafts­diabetes zu entwickeln haben.

Eine gesunde Ernährung ist natürlich speziell in der Schwangerschaft wichtig, da die heranwachsenden in deinem Bauch viel empfindlicher sind als Erwachsene. Inspirationen für einige leckere und gesunde Rezepte findest du auf meiner Rezepteseite. Ansonsten kann ich dir natürlich auch noch meine Wochenpakete ans Herz legen. Hiermit hast du quasi für eine Woche ausgesorgt, musst nicht ewig in der Küche stehen und hast etwas gesundes zu essen auf dem Tisch das noch dazu einfach super lecker schmeckt.

Besonders wichtig sind diese Tipps übrigens für übergewichtige Frauen, da für diese das Risiko besonders groß ist Schwanger­schafts­diabetes zu bekommen. Dies gilt auch, wenn erst während der Schwangerschaft deutlich Gewicht zugenommen wird. Das Risiko ist außerdem größer wenn Verwandte des 1. Grades in der Familie an Diabetes erkrankt sind, schon in der letzten Schwangerschaft eine Schwanger­schafts­diabetes festgestellt wurde oder sich die Schwangere schon im “höherem Alter” befindet. Experten sind sich hier aber nicht einig was unter “höherem Alter” zu verstehen ist. Die Altersangaben schwanken da zwischen >25 Jahren und >35 Jahren.

Auch wenn du bei einer früheren Geburt ein besonders großes oder fehlgebildetes Kind zu Welt gebracht hast oder schon drei oder mehr Fehlgeburten hintereinander erleiden musstest, ist das Risiko für Schwanger­schafts­diabetes bei dir höher. 

Wie wird Schwanger­schafts­diabetes behandelt?

Wenn bei dir eine Schwanger­schafts­diabetes festgestellt wurden, lässt sich diese meist durch eine Ernährungsumstellung ausreichen senken. Du kannst der Schwanger­schafts­diabetes aber natürlich auch schon im vornherein durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung vorbeugen. In manchen Fällen, wenn die Frauen über eine längere Zeit zu viel Zucker im Blut haben, hilft es aber nur noch Insulin zu spritzen um den Blutzuckerspiegel zu senken. Tabletten oder andere Diabetesmedikamente sind für schwangere Frauen aber nicht zugelassen und werden auch nicht empfohlen. Auch Bewegung kann natürlich dabei helfen den Blutzuckerspiegel zu senken. Welche Art von Bewegung hängt natürlich davon ab wie belastbar du bist und wie deine Schwangerschaft verläuft. Stränge Diäten oder belastende Sportarten wie Kampf- oder Ballsport können sehr gefährlich für das Ungeborene werden. Deswegen für eine Ernährungsumstellung am besten eine Ernährungsberatung oder einen Arzt aufsuchen und auch beim Sport mit dem Arzt vorher sprechen was nötig und ungefährlich ist.  

Abschließend lässt sich sagen, dass um einer Schwanger­schafts­diabetes vorzubeugen oder entgegenzuwirken die Ernährung sowie ausreichend Bewegung eine große Rolle spielen.

Falls ihr Fragen habt oder mir und der Welt eure Geschichte zum Thema erzählen wollt, freue ich mich auf eure Kommentare.

Eure Kerstin

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